Starte mit einem kurzen Check‑in, Zielkarten und zwei Leitfragen: Was kannst du schon sicher? Was willst du heute erreichen? Sammle schnelle Signale über Ampelkarten oder Formulare. Dokumentiere Vereinbarungen sichtbar, damit der Wochenplan für alle verbindlich, flexibel und nachvollziehbar bleibt.
Nach ersten Rückmeldungen bündelst du Bedarf: Mini‑Workshops für Hürden, Stationen für Übungstiefe, Wahlaufgaben für Meisterschaft. Halte Gruppen klein, kläre Erfolgskriterien, und baue kurze Checks ein. So werden Anpassungen entspannt, fokussiert und für Lernende transparent planbar, ohne Energie zu verlieren.

Gruppiere flexibel nach Zielen, Strategien oder Fehlkonzepten, nicht nach vermeintlichen Fähigkeiten. Schreibe sichtbar, welches Ergebnis jede Gruppe anstrebt und wann ein Wechsel sinnvoll ist. So bleibt Bewegung normal, Stigmatisierung gering, und Unterstützung trifft dort ein, wo sie sofort Wirkung entfaltet.

Baue Aufgabenleitern mit klaren Kriterien, Beispielen und optionalen Erweiterungen. Biete Wahl bei Themen, Formaten und Sozialformen, ohne Lernziele zu verwässern. Rückmeldungen zeigen, wann höher zu steigen ist, wann zu festigen gilt, und wie Qualität sichtbar gemacht wird.

Stütze Motivation über Autonomie, Kompetenz und Verbundenheit. Lass Lernende Entscheidungen treffen, Erfolg messbar erleben und sich gegenseitig unterstützen. Kurze, wertschätzende Hinweise stärken Selbstbild und Ausdauer; klare nächste Schritte verhindern Frust. So bleibt der Wochenplan lebendig, sinnvoll und identitätsstiftend verankert.
All Rights Reserved.